Hauptsache Nuggi

Hauptsache Nuggi, Nuggi ist Nuggi – könnte man meinen. Doch der Schein trügt, dem ist bei Weitem nicht so. Angespornt durch die Abneigung unserer kleinen Tochter gegenüber gewissen Nuggis startete Papa eine kleine Recherche zum Nuggi-Thema. Sehr interessant, was es da alles zu lernen gibt. Eine hilfreiche Internetseite ist beispielsweise nuggi.ch, welche, wie es der Name erahnen lässt, unter der Rubrik Schnuller & Co. so einiges an nützlichen Informationen bereit hält.

Man(n) lernt, dass es Nuggis aus Silikon und solche aus Latex (Naturkautschuk) gibt. Es gibt die orthopädisch geformten und die symmetrischen Nuggis. Es gibt Nuggis mit kleinen Gaumenrillen an der Spitze des Saugerschafts, die dem Kind helfen, die Zunge richtig zu positionieren, oder solche mit extra dünnem Saugerschaftprofil, das ein optimales Schliessen des Mundes ermöglicht, oder auch Modelle mit integriertem Massage-Beissring, der das Zahnfleisch während der empfindlichen Zahnungsphase sanft massiert sind im Angebot. Hygiene, Belüftung und Ergonomie sind weitere Nomen, mit denen die Nuggis umschrieben werden.

Zu guter Letzt gibt es auch noch Spezial-Nuggis mit integriertem Fiebermesser oder Medikamentensauger, welche die Medikamenteneingabe ermöglichen.

Die diversen Sujets, Sprüche, Farben und Formen, welche die Nuggi-Schilder zieren, machen aus den Nuggis wahre Mode-Accessoires.

Soviel zur Theorie, die durchaus spannend ist.

In der Praxis wurde unsere kleine Tochter bereits im Spital auf den Geschmack eines Schnullers der Marke Soothie gebracht. Über die Ästhetik dieses Nuggis lässt sich streiten. Mama wird mit dem Design nicht warm, Papa findet den Nuggi cool. Aber überzeugen Sie sich doch gleich selbst 😉

Soothie grün

Soothie grün, ca. 0-3 Monate

Soothie blau und pink

Soothie blau und pink, ab ca. 3 Monaten

Und so sieht dieses Modell dann im Gebrauch aus. Zugegeben, der Kopf wird vom Nuggi fast verdeckt, aber irgendwie sieht das Ganze doch auch recht hübsch aus, oder?

Leoni mit Soothie

Ein Wunder

Am Mittwoch, 4. September 2013, durften wir Zeugen eines Wunders sein. Es war ein strahlend schöner Herbsttag, als Leoni Céline, um 11:58 Uhr, das Licht der Welt erblickte. 49 cm kurz und 3120 g leicht – gerade einmal so klein und leicht ist dieses Wunder. Alles ist dran, alles ist komplett, alles funktioniert – wunderbar und perfekt erschaffen ist dieses grosse Wunder. Es ist ein Geschenk, ein so kleines Kind in den Armen halten zu dürfen und es erfüllt uns mit grosser Dankbarkeit. Mami, Papi und Alina sind überglücklich.

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Kluge Köpfe schützen sich

Auf den Kopf gefallen ist Alina glücklicherweise (noch) nicht. Aber vorbeugen ist bekanntlich besser als heilen. Aus diesem guten Grund ist Alina jetzt mit Helm unterwegs. Damit macht sie auf dem „Wutsch“ eine hervorragende Falle.

Alina mit Helm auf dem Velo

Es sieht beinahe so aus, als hätte Alina schon immer einen Helm getragen und damit schon hunderte von Kilometern zurückgelegt – es sieht zumindest alles sehr professionell aus.

Alina mit Helm

Unsere Tochter würde nicht Alina heissen, wenn sie nicht ziemlich schnell auch noch auf alternative Einsatzgebiete ihres Helms stossen würde. Dieser Schutz ist beispielsweise auch hervorragend geeignet, wenn man waghalsige Klettertouren auf Sofa und Papa unternimmt.

Alina mit ihrem Helm auf Klettertour

Alina mit ihrem Helm auf Klettertour 2

Alina mit ihrem Helm auf Klettertour 3

Und dann gibt es auch noch diese gefährlichen Forstarbeiten, auch hier ist es äusserst empfehlenswert, stets einen Helm zu tragen.

Alina mit ihrem Helm unter der Zimmerpalme

Da bleibt natürlich nur zu hoffen, dass Alina diesen Helm auch in Zukunft immer so freudig tragen wird. Es wäre sehr zu wünschen, wenn er vortan bei jedem Sturz auf dem Kopf sitzt, denn nur so kann der kluge Alina-Kopf auch wirkungsvoll geschützt werden.

Live an der 100. Tour de France

Der Zufall wollte es, dass die 6. Etappe der 100. Tour de France von Aix-en-Provence nach Montpellier (176.5 km) nur wenige Kilometer von unserem Ferienort Eygalière vorbei kam.

6. Etappe der 100. Tour de France

Natürlich liessen wir uns dieses Erlebnis nicht entgehen. Wir stellten uns zwischen der Sprintwertung und dem Bergpreis der Kategorie 4 an die Strecke. Es erklärt sich von selbst, dass man mit dieser Idee nicht alleine ist. Wir befanden uns in guter Gesellschaft.

6. Etappe der 100. Tour de France - Das Teilstück mit Sprintwertung und dem Bergpreis in Baux-de-Provence

Das Spektakel liess nicht lange auf sich warten. Um 13 Uhr ging es los. Werbefahrzeuge in allen Formen und Grössen zogen an uns vorbei. Sie waren mit Musik und Personal ausgestattet und es wurde Werbematerial zu Hauf verteilt. Es kam richtig Partystimmung auf.

Werbefahrzeug 1

Werbefahrzeug 2

Werbefahrzeug 3

Nach etwas mehr als einer halben Stunde war der Werbekonvoi vorbeigezogen. Jetzt war langes Warten an der Sonne angesagt. Der Rest des Ausflugs ist schnell erzählt. 1.5 h später kamen dann die Rennfahrer – und nach einer knappen halben Minute waren sie auch schon vorbei. So schnell waren sie, dass die Fotos nicht mal richtig scharf wurden…

Vorsicht, die Rennfahrer kommen

Einige Werbefahrzeuge gehörten natürlich auch noch dazu – und nicht weniger als sieben Helikopter filmten das Geschehen aus der Luft.

Mavic Werbefahrzeug

Sieben Helikopter filmten aus der Luft

Nach Hause wollten dann natürlich alle miteinander und durch eine Baustelle in Saint-Rémy-de-Provence gabe es dann auch noch 3 km Stau zu bewältigen. Aber wie sagt man so schön: „Dabeisein ist alles“ 🙂 Natürlich muss man das einmal gesehen haben, wegen den Rennfahrern muss man aber nicht an die Strecke stehen. Es geht dabei viel mehr um das Erlebnis „Tour de France“ als um die Rennfahrer. Genug haben wir – zumindest ich (Thomas) – noch nicht. Eine richtige Pass-Etappe wie Alp d’Huez oder Mont Ventoux wäre noch einen Ausflug wert. Vielleicht will es der Zufall im nächsten Jahr 😉

Alina badet im Pool

Alina traute sich lange nicht in grössere Wasserbecken als die Badewanne zu steigen. Nun ist diese Angst überwunden. Der kleine Pool auf der Terrasse von Kellers war ideal, um die ersten Schritte im Wasser zu machen. Alina drehte fröhlich ihre Kreise und sang und plapperte dabei vor sich hin – es machte sichtlich grossen Spass.

Alina im Pool 1

Alina im Pool 2

Alina im Pool 3

Alina im Pool 4